Archive for the 'Kultur' Category

Nov
29

Mit großer Freude hatte ich das Angebot angenommen, heute Abend in der Stadtteilbibliothek Aplerbeck im Rahmen der Reihe “Aplerbeck liest” vier meiner Lieblingsbücher vorzustellen und aus einem davon vorzulesen.
Der Abend war dann auch sehr schön. Trotz des einsetzenden Schneechaos’ sind eine Reihe von Zuhörern gekommen, die Bücher der drei anderen Vorleser haben mir Spaß gemacht und dass ich das Vorlesen liebe, brauche ich wohl nicht nochmal zu erwähnen ;-)

Und hier meine Titelauswahl für den heutigen Abend:
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Nov
26

ich beneide Euch um Euren Job!

Das VamperlEs war ein so tolles Erlebnis, wie mir heute 25 Kinder aufmerksam lauschten, während ich (im Rahmen des Vorlesetags 2010) aus der Geschichte “Das Vamperl” von Renate Welsh vorgelesen habe. Wenn jeder Tag Eures Berufslebens so abläuft, müsst Ihr die glücklichsten Menschen auf der Welt sein!

Nov
24

Die Rheinische Post beschreibt kindgerecht die erfolgreiche Serie und ihren heutigen Erfolg:

Fernsehpreis Emmy
“Shaun das Schaf” ausgezeichnet

New York (RPO). Viele Kinder in Deutschland und anderen Ländern lieben “Shaun das Schaf”. Die Fernsehserie gibt es schon seit mehreren Jahren. Nun hat sie einen wichtigen Preis bekommen. Es ist ein Emmy. Für die Macher der Trickfilme ist das eine tolle Sache. Denn die Trophäe geht damit schon zum zweiten Mal an sie.
“Shaun das Schaf” hat es in 150 Länder geschafft. In Millionen Kinderzimmern flimmern seine Geschichten über den Bildschirm. Shaun spielt darin zum Beispiel mit einem Kohlkopf Fußball. Er stapelt seine Freunde übereinander, um an einen im Baum hängenden Drachen zu kommen. Und er hilft, damit das dicke Schaf Shirley abnimmt. Mit dabei sind immer seine Herdengenossen, Hütehund Bitzer, die fiesen Schweine und der Bauer.
Continue reading Congrats Shaunie!

Nov
17

Zweimal schon durfte ich in diesem Jahr als Jurorin bei einem Vorlesewettbewerb teilnehmen (Ausscheidung im Stadtbezirk Aplerbeck und Landeswettbewerb der Sehbehinderten).

Und selber Vorlesen darf ich fast täglich - zu Hause, in den eigenen vier Wänden, mit meinen Mädels als Zuhörer.

Aber in der Öffentlichkeit habe ich noch nie vorgelesen!

Daher freue ich mich ganz besonders, rund um den Vorlesetag 2010 zweimal einem unbekannten Publikum einige besonders geschätzte Werke vorlesen zu dürfen!

Am 26. November lese ich um 10 Uhr im Rahmen der Initiative von Marco Bülow an einer Aplerbecker Grundschule aus dem Kinderbuch “Das Vamperl” von Renate Welsh vor. Dieses Buch hatte ich beim Wettbewerb in der Martin-Bartels-Schule kennengelernt und danach meiner Tochter als “Vorkosterin” zu lesen gegeben. Sie hat es in einem Rutsch verschlungen und mir völlig begeistert die Freigabe für den Vorlesetag erteilt!

Aplerbeck liestAm 29. November ab 18 Uhr findet in der Stadtteilbibliothek in Aplerbeck ein Leseabend unter dem Titel “Aplerbeck liest” statt. Wie die drei anderen Vorleser darf ich selbst vier Bücher vorstellen, die mir besonders gut gefallen. Damit für jeden etwas dabei ist, bringe ich einen Band mit Lyrik mit, stelle ein Sachbuch vor, habe Krimis dabei und einen Science-Fiction-Roman. Zwei Bücher sind in diesem Jahr erschienen, die anderen sind schon älter.
Vorlesen werden außer mir an jenem Abend Ratsherr Benedict Penning, der Vorsitzende des Aplerbecker Geschichtsvereins Siegfried Liesenberg und der Autor Gerhard Rohr.


Ebenso empfehlen wie unseren Aplerbecker Vorleseabend möchte ich die Lesetour von WDR 5: „WDR 5 liest vor“. Am bundesweiten Vorlesetag, dem 26. November, gehen insgesamt 20 Radiosprecherinnen und -sprecher auf Lesetour quer durch NRW.

Aus der Veranstaltungsankündigung:

Von Düren bis Siegen, von Münster bis Bonn, von Nideggen bis Havixbeck sind sie unterwegs, an 55 Orten machen sie Station – und lesen, was das WDR 5-Publikum sich gewünscht hat. Je ungewöhnlicher der Ort, desto besser: Auf einem Segelschiff wird aus Herman Melvilles Klassiker „Moby Dick“ gelesen, in einem Kreißsaal gibt’s Kostproben aus Michael Mittermeiers Buch „Achtung Baby“, ein japanischer Trommelverein liefert das stilechte Ambiente für die Lesung aus Peter „Su“ Markus‘ „Ohne Zen und Aber“ und so fort. Ein Planetarium, ein Gefängnis und ein Schrottplatz sind weitere Stationen der Tour, bei der sich die Sprecherinnen und Sprecher quer durch den literarischen Kosmos bewegen. Gelesen wird aus Kinderbüchern und Klassikern, Neuerscheinungen und Gedichtbänden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, für Kinder und Jugendliche, für Senioren und Menschen in besonderen Lebenslagen – und für alle anderen, die Lust haben, eine Veranstaltung ihrer Wahl zu besuchen.

Höhepunkt des Tages ist die Abschlussveranstaltung in der Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund, Königswall 18: Dort werden alle Sprecherinnen und Sprecher zusammentreffen und ab 20.00 Uhr gemeinsam literarische Vorlesewünsche wahr machen. Der Eintritt ist, wie bei allen Veranstaltungen des Tages, natürlich kostenlos!

Jul
18

Also, ich war natürlich dabei beim 4:1 in Berlin anno 89, beim Tränen-Finale in Duisburg 1992, beim Millenium-Mushing im Skandinavischen Fjäll, auf dem “roten Teppich” in Dortmund bei der Fußball-WM 2006 und bei der Regen-LoveParade 2008 auf der B1.
Aber das heute, das geht mit Sicherheit in die Chronik der aussergewöhnlichen Ereignisse meines Lebens ein! Grandiose Stimmung auf der “Schlagader des Ruhrgebiets”!
Man mag das Fehlen von Exzellenz, von Hochkultur bemängeln, es war zum Teil außerst bieder, was geboten wurde an den vielen Tischen, aber … aber es war bunt, es war interessant, es war vertraut, es war anrührend, es war herzerwärmend. So wie das Ruhrgebiet eben so ist.

Beim Tipp-Kick am Alten Mühlenweg:
Tipp-kick am alten m on Twitpic

Kinder-Spaß-Parcours des THW unter der B54
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Jul
18

Noch nie habe ich mich so über die Verkehrsnachrichten gefreut :-)

Verkehrsmeldung 18.7.2010

Jun
02

… im Zielpublikum. Das gab es lange nicht mehr.
Erst der Grand Prix …äh … European Song Contest (tweet: ESC) mit über 50% Zuschauerquote, heute der ARD-Film am Mittwoch mit fast ausschließlich positiven Kommentaren im social network Twitter.

Ein paar Zitate von heute abend:
Continue reading ARD kommt gut an …

Jun
01

Armin Rhode (”Bierchen”, Kleine Haie) und Ludger Pistor (”Krappi”, Balko) das erste Mal zusammen in einem Film - ein genialer Schachzug von Regisseur Manfred Stelzer!

“Ein Schnitzel für drei” ist eine WDR-Komödie, die extra zur Kulturhauptstadt 2010 produziert wurde und eine Geschichte rund um ein paar Typen aus dem Ruhrgebiet erzählt. Man hätte eine überdrehte Heimattümelei (wie bei Tegtmeier) erwarten können oder Heiter-Melancholisches a lá Winkelmann.

Aber diese Komödie ist wirklich komisch - und gleichzeitig verdammt gut. Das liegt nicht nur an den hervorragenden Schauspielern (auch in den Nebenrollen, Therese Hämer spielt super!), dem originellen Plot und den liebevollen Details. Das liegt vor allem daran, dass jeder Satz, jedes Wort sitzt. Zwei Autoren und zwei Nachautoren(!) haben der Komödie den Feinschliff gegeben, der dafür sorgt, dass man 90 Minuten perfekt unterhalten wird, grinst, weint und brüllt vor Lachen, ohne zwischendurch zur Toilette zu gehen, um eine peinliche Länge zu überbrücken. Das kann wahrlich nicht jeder für das Fernsehen produzierte Film!

Einige Sprüche haben das Zeug zum Kult. Fritz Pleitgen sagte nach der Publikumspremiere im Westfalenstadion “Heute, beim zweiten Ansehen*, hat mir der Film nochmal besser gefallen!”. Es gibt wirklich viele Stellen, bei denen es Spaß macht, genau hinzusehen, genau hinzuhören!

Also, meine Empfehlung:
Morgen, 20:00 Uhr: Videorekorder programmieren.
20:10 Uhr, Flaschbier holen, Chipstüte öffnen.
20:15 Uhr, ARD einschalten und “Ein Schnitzel für drei” gucken!
Übermorgen: Für’s Wochenende Freunde einladen und den Film zusammen nochmal gucken! Am Besten mit Die Abfahrer und Jede Menge Kohle gleich hinterher ;-)

* Premiere hatte der Film beim 20. Kinofest in Lünen am 19. November 2009

Mai
30

Heute Nacht ist/war die letzte Gelegenheit, die beleuchteten Nacht-Schachtzeichen zu erleben. Leider ist es nicht windstill, aber von vielen Seiten hörte man, dass die Teams vor Ort es unbedingt nochmal probieren wollen!

Ballon auf zehn Metern in einer Windböe

Ballon auf zehn Metern in einer WindböeIch bin eine halbe Stunde vor Mitternacht durch Aplerbeck und Hörde gefahren, um zu sehen, ob sich etwas tut. Vom Aussichtspunkt des Phoenix-Sees konnte man ein Schachtzeichen über Hörde stehen sehen - wahrscheinlich das der Zeche Glückaufsegen.

Das Schürener Schachtzeichen über der Zeche Bickefeld war erst von der Schüruferstrasse aus zu erkennen - es war beleuchtet, aber nicht in die Höhe gelassen. Gegen viertel vor zwölf kam ich auf dem Gelände der Firma Hagemann und Co., Dortmund, Bickefeldstraße/Erlenbachstraße an. Der Ballon stand auf nur etwa zehn Metern Höhe und wurde durch Windböen heftig hin- und hergeworfen.

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Mai
28

“Jeden Tag zu erleben, wie sich Heimat verändert, das ist schon ein Pfund.”

Adolf Winkelmann in einem Interview mit der taz am 22. Mai 2010.

Dortmunder U - 1

Tauben im Dortmunder U