Archive for the 'Bildung' Category

Feb
25

Thomas Steinfeld von der Süddeutschen hat es in eindringlichen Worten beschrieben: In der Guttenberg-Affäre geht es auch um den Ruf, die Glaubwürdigkeit und die Qualität der Deutschen Wissenschaft - nicht nur um die Zukunft eines Fränkischen Aufschneiders.

Der letzte Absatz in diesem Kommentar lautet:

Man kann nicht auf der einen Seite erklären, Bildung sei die wichtigste Ressource dieses Landes, um auf der anderen Seite die Qualifikationsstandards dem Populismus zu überlassen. Man kann Wissenschaft nicht gleichzeitig beschwören und verachten. Geschehen ist es trotzdem. Darin besteht die Verheerung, die diese Affäre zurücklässt.

Nun haben - endlich - Teile der Wissenschafts-Community reagiert und zum Teil deutliche Worte gefunden! Nein, es war nicht die Forschungsministerin der Bundesrepublik Deutschland, der war dann doch die Bestellungsurkunde wichtiger als das Land oder das eigene Rückgrat :-(
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Nov
26

ich beneide Euch um Euren Job!

Das VamperlEs war ein so tolles Erlebnis, wie mir heute 25 Kinder aufmerksam lauschten, während ich (im Rahmen des Vorlesetags 2010) aus der Geschichte “Das Vamperl” von Renate Welsh vorgelesen habe. Wenn jeder Tag Eures Berufslebens so abläuft, müsst Ihr die glücklichsten Menschen auf der Welt sein!

Okt
26

Einstimmig hat der Beirat (höchstes Entscheidungsgremium zwischen den Parteitagen) des SPD-Unterbezirks Dortmund die beiden Anträge des SPD-Ortsvereins Schüren zur Betreuung von angehenden Schulkindern beschlossen.
Sie werden nun an die entsprechenden Gremien (SPD-Landtagsfraktion bzw. SPD-Ratsfraktion) weitergeleitet.

Okt
19

Heute hatten wir im Ortsverein eine sehr gute Veranstaltung zum Thema KiBiz / Bildung und Betreuung von Kindern mit dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg aus Hagen, der für die SPD-Fraktion Sprecher im Bereich Kinder und Jugend ist.

Es waren einige engagierte Mütter gekommen, deren Kinder in Schürener KiTas oder Grundschulen sind. Aus der Diskussion hat der Ortsverein Schüren folgende Positionen entwickelt, die an die Ratsfraktion bzw. die Landtagsfraktion weitergereicht werden sollen:
Continue reading Betreuung nicht nur U3 sondern auch Ü6!

Nov
20

Bereits am Montag in der grossen Fraktion habe ich es gesagt und darum will ich es hier auch noch einmal aufschreiben:
Ich bin EINDEUTIG und UNZWEIFELHAFT und NACHHALTIG für den Erhalt der KiTa-Küchen in Dortmund!

Es ist o.k., wenn die Verwaltung den Vorschlag macht, von Frische-Küchen auf Caterer umzustellen, aber es MUSS Anliegen der Politik sein, genau diese Maßnahme aus dem grossen Sparkatalog zu verhindern.

Zum Zitieren:

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Aplerbeck, Claudia Schare (SPD), lehnt mit Nachdruck die Schließung der Küchen in Kindertageseinrichtungen ab und stellt sich damit an die Seite des Stadtelternrats.
Die Verpflegung von Kindern im Kindergartenalter als Kostenfaktor zu sehen, mag in unserer Gesellschaft akzeptiert und in Zeiten der Haushaltssperre notwendig sein. Es entspricht jedoch nicht sozialdemokratischer Denkweise.

Ich sehe wie der Stadtelternrat eine Notwendigkeit, für unsere Kindergartenkinder das Erlebnis gesunder, frischer Lebensmittel und deren Zubereitung als Bildungselement im Alltag zu verankern.

Ich sehe wie die Gewerkschaft ver.di die Gefahr eines Kompetenzverlustes im Bildungsbereich, sollten die Hauswirtschafterinnen der KiTa-Küchen in fachfremde Positionen versetzt werden.

Ich will, dass unsere Kinder frühzeitig und nachhaltig lernen, was es heißt, aus guten Zutaten gutes Essen zu machen.

Ich möchte mehr frische Mahlzeiten für Dortmunder Kinder und nicht weniger! Ich möchte mehr Gesundheit und mehr Bildung für Dortmunder Kinder und nicht weniger!

Die Landesregierung hat mit ihrem KiBitz-Gesetz für eine permanente Unterfinanzierung des Kleinkinder-Bildungsbereiches gesorgt. Die Konsequenzen müssen unsere Kinder jetzt ausbaden.

Ich fordere die Landesregierung auf, die Zuschüsse für Kinder in den Tageseinrichtungen so zu erhöhen, dass eine gesunde Ernährung für alle Kinder (egal, wieviel Stunden sie im Kindergarten verbringen!) gewährleistet ist und jedem Kind die Freunde an gesunder Ernährung vermittelt werden kann!

Aug
20

Am vergangenen Dienstag fand die Veranstaltung “Familienfreundliches Berghofen” statt. Die SPD Berghofen hatte alle mit Kinder- und Jugendarbeit befassten Träger zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Bis auf den Kinder- und Jugendtreff und die Grundschule, die aufgrund der Nähe zum Kommunalwahltermin nicht kommen durften, nutzten alle Eingeladenen die Möglichkeit, ihre Angebote, Beobachtungen und Probleme darzustellen.

Dazu

Apr
27

Heute ging’s mal wieder durch die Medien: KiBiz ist Mumpitz!

Wir wussten das ja schon, aber so eine Studie ist doch irgendwie aussagekräftiger. Die Studie “Auswirkung des Kinderbildungsgesetzes” (Autor: Sozialpädagogisches Institut der Fachhochschule Köln, spi) wurde heute in Dortmund bei dieser Tagung vorgestellt.

Die Presse berichtet darüber, z.B. hier und hier und hier.

Ich hoffe, dass die Proteste jetzt noch einmal Fahrt aufnehmen und ich wünsche  mir, dass eine Änderung des KiBitz zu den ersten Gesetzesinitiativen der rot-grünen Landesregierung im nächsten Jahr gehört!

Wir bleiben dran!

Mrz
20

Zwischenzeugnis 1. Hj Klasse 4

(via blog.nrwspd.de)

Mrz
18

Niederschrift über die 37. Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck
am 17.03.2009
Bezirksverwaltungsstelle Aplerbeck, Aplerbecker Marktplatz 21, 44287 Dortmund, Sitzungssaal

zu TOP 3.3

Errichtung eines Schulgebäudes
Lissaboner Allee 15 in Dortmund – Schüren
Gemarkung Schüren, Flur 1, Flurstück 930 (61/5-4-35656)
-Vorhaben gemäß § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) unter Zulassung von Befreiungen gemäß § 31 Abs. 2 BauGB und einer Ausnahme gemäß § 31 Abs. 1 BauGB -
Beschluss
(Drucksache Nr.: 14422-09)

Die SPD-Fraktion spricht sich für das Bauvorhaben mit den genannten Befreiungen von den Festsetzungen, d.h. bei der Geschossigkeit, den Baugrenzen und der Ausnahme im Gewerbegebiet, aus.

Die CDU-Fraktion spricht sich ebenfalls für das Bauvorhaben aus, da ihrer Meinung nach die Ausnahmen und Befreiungen tragbar sind. Sie bewertet diese Ergänzung des Schulangebotes im Stadtbezirk positiv.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen lehnt die Vorlage wegen des Privatcharakters der Schule ab. Sie weist auf die Lärmbelastung der Schüler durch die Flugbewegungen und den Verkehr der B 1 hin. Das Gebiet sei für Wohnen und Arbeiten ausgewiesen. Kulturelle Einrichtungen könnten nur ausnahmsweise angesiedelt werden. Ausnahmegründe für eine Schule lägen hier nicht vor. Außerdem bemängelt sie die Befreiung von den Festsetzungen bzgl. der Ausweisung von Stellplätzen außerhalb der rückwärtigen Baugrenze.

Herr Müller-Späth lehnt die Vorlage für die Bürgerliste ebenfalls ab, da durch eine Privatschule das Gebiet der Stadtkrone Ost in seiner Sonderstellung als Bereich am oberen gesellschaftlichen Rand weiter gestärkt würde. Die demografische Entwicklung mit sinkenden Schülerzahlen würde auch gegen eine solche Schule sprechen. Er sieht die Entwicklung, dass nicht vorrangig Aplerbecker Schüler, sondern zunehmend Schüler aus anderen Stadtbezirken die Schule besuchen werden.

Die Bezirksvertretung Aplerbeck nimmt die Entscheidung der Verwaltung, eine Baugenehmigung zu erteilen, zur Kenntnis und beschließt mit 14 Ja-Stimmen bei 4 Nein-Stimmen die Zulassung des Vorhabens.

Jan
20

Auszug aus der Sitzung des Rates vom 18.12.08 zum Thema “Privatgymnasium Stadtkrone Ost”:

zu TOP 8.2
Privatgymnasium in Dortmund
Antrag zur TO (Fraktion ‘Die Linken im Rat’)
(Drucksache Nr.: 13596-08)

Zum dem o. a. Tagesordnungspunkt lagen den Mitgliedern des Rates der Stadt folgende Anträge vor:

a) Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 25.11.2008:

Der Rat der Stadt Dortmund spricht sich grundsätzlich gegen die Gründung eines Privatgymnasiums auf Dortmunder Boden aus und investiert auch nicht Gelder aus der Wirtschaftsförderung in ein derartiges Unternehmen.

b) Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 18.12.2008:

Über die Genehmigung einer privaten Schule befindet nicht die Stadt Dortmund, sondern
entscheidet das Land NRW durch seine Genehmigungsbehörde, das Regierungspräsidium
in Arnsberg. Soweit räumliche und personelle Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein
Rechtsanspruch auf Betrieb einer solchen Ersatzschule.
Unabhängig von dieser Rechtssituation gibt es eine schul- und bildungspolitische Bewertung der geplanten Schulgründung, denn mit der Erhebung eines Schulgeldes erfolgt eine einseitige Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler im Sinne einer sozialen Selektion.
Der Rat hält diese Entwicklung für schul- und bildungspolitisch problematisch.
Der Rat appelliert an die Genehmigungsbehörde, keine ungleichen Bedingungen und damit Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten öffentlicher Schulen zuzulassen.

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